Meininger Hütes

Eine Legende besagt, dass die Thüringer Klöße vor Jahr und Tag in Meiningen erfunden wurden. Die Schöpferin der Klöße soll dem Bürgermeister jener Zeit das Rezept mit den Worten

"Hier hast Du das Rezeptum. - Hüt es!"

überreicht haben.

Seither heißen die Klöße in Meiningen und Umgebung
"Hütes" oder einfach "Hüt's".

Große, möglichst mehlige Kartoffeln schälen,
1 Teil Kochen und zu klarem Brei verrühren,
2 Teile reiben und gut auspressen,
Stärke absetzen lassen.

Die "Reibe" gut zerkleinern und mit der geklärten Stärke und etwas Salz vermischen, alles mit dem kochenden Brei – am besten zweimal – überbrühen, sofort mit dem Holzquirl oder Stampfer verrühren, bis sich die Masse von der Schüssel löst, daraus Klöße mit den Händen, die öfter mit klarem Wasser abgespült werden müssen, formen, in einem Topf mit sehr heißem, aber nicht mehr kochendem Wasser einlegen.

Sie sind fertig, wenn sie "steigen".

Zur Verfeinerung vor dem Formen in die Mitte jeden Hütes einige geröstete Semmelbrocken geben.

3 Kartoffeln ergeben einen "Hütes".

Gutes Gelingen und guten Appetit!

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