Geschichtliches zum Schloss Elisabethenburg

In der Werra-Aue, umgeben von Schlosspark und Altstadt, wurde das Barockschloss in den Jahren 1682 -1692 (Hauptbauphase) unter Herzog Bernhard I. errichtet und erhielt seinen Namen nach dessen Gemahlin Elisabeth Eleonore. Das Schloss diente für 226 Jahre den Herzögen von Sachsen-Meiningen als Residenz. Es wurde als Dreiflügelbau mit niedrigem Rundbau errichtet.  Durch eine Aufstockung des Rundbaus im 19. Jahrhundert erhielt dieser eine solche Dominanz, dass der gesamte Schlosskomplex erst beim Durchschreiten des Eingangstores sichtbar wird.

Obwohl die Farbgebung der Fassade die Teilformen optisch zu einem Ganzen zusammenfügt, ist die abweichende Stilform des Nordflügels nicht zu übersehen. Sie ist Ergebnis der Einbeziehung eines der Vorgängerbauten des Schlosses, des so genannten Bibrabaues. Der Würzburger Bischof Lorenz von Bibra veranlasste 1509 - 1511 den Bau dieser Burg.  Heute beherbergt das Schloss ein Museum mit Kunstsammlungen aus acht Jahrhunderten, Ausstellungen zur Theater- und Musikgeschichte der Stadt Meiningen, regionalhistorischen Dokumenten und regelmäßig stattfindenden Sonderausstellungen. Im Rundbau des Schlosses befinden sich die Stadtverwaltung und verschiedene Archive. Des Weiteren hat die Staatliche Musikschule Meiningen hier ihr Domizil. Die Schlosskirche sowie der Konzertsaal "Johannes Brahms bieten Raum für Kammermusik-, Orgel-, und Chorkonzerte. Im Dachgeschoss über dem Treppenhaus ist in einem der schönsten barocken Innenräume Thüringens das Turmcafé untergebracht.

Nutzen Sie die Gelegenheit und genießen Sie die kulinarischen Köstlichkeiten in der ehemaligen herzoglichen Schlossküche.

Einen angenehmen Aufenthalt wünschen Ihnen Familie Ungerecht und Mitarbeiter.

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